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Üppiger Kräutergarten im Hof Weissbad
Ein neuer, zauberhafter Ort der Begegnung für Gäste und Einheimische
Die ersten Sennen ziehen mit ihren Kühen ins Tal, vorbei am blühenden Kräutergarten beim Hof Weissbad. Im Frühjahr wurde er angelegt, nun steht er in voller Blüte.
Verwaltungsratspräsident Sepp Breitenmoser und Damaris Lienhard, Gastgeberin und Direktionsmitglied im Hotel Hof Weissbad, schlendern schnuppernd durch den Kräutergarten, zupfen da und dort ein Blatt und stellen freudig fest, dass sich schon die ersten Ohrwürmer in den mit Holzwolle gefüllten Tontöpfen eingenistet haben. Was der Teufener Gartengestalter und Gartenbuchautor Remo Vetter zur Ansiedelung von Nützlingen installiert hat, funktioniert. Ein einzelner Ohrwurm vertilgt pro Nacht bis zu hundert Läuse.
80 Heil- und Küchenkräuter
Kein Wunder, dass sich die Pflanzen von ihrer besten Seite zeigen: Der fuchsiafarbene Johannisbeersalbei betört mit seinem Duft. Der gemeine Schnittlauch wächst ebenso üppig wie die koreanische Minze und der dunkelrote Shiso, ein japanisches Gewürzkraut, das Reisgerichten eine ganz besondere Note verleiht. Im tausend Quadratmeter grossen Garten gedeihen gegen 80 Heil-, Gewürz- und Küchenkräuter, darunter mindestens fünf Basilikumsorten. Zur Freude von Küchenchefin Käthi Fässler, die für ihre 15-Gault-Millau-Punkte-Küche noch weitere Kräuter auf die Wunschliste gesetzt hatte.
Lohnende Investition
Die Idee für den Kräutergarten stammt von Damaris Lienhard. Sie hatte Sepp Breitenmoser und seine Verwaltungsratskollegen in Remo Vetters Garten in Teufen eingeladen und im Nu überzeugt. „Ich war überwältigt, als ich sah, was bei Vetters wächst!“, blickt der Verwaltungsratspräsident des Hotels zurück. Und dann ging alles sehr schnell: Im Februar wurde das Grundstück, das an den neuen Speisesaal grenzt, verschrieben, zwischen April und Mai legte Remo Vetter den Garten an, und seit einigen Tagen ist auch das „Insektenhhotel“ fertiggestellt. Die Anlagekosten von 150'000 Franken haben sich gelohnt, tummelten sich doch zu Breitenmosers heller Freude schon lange vor der Eröffnung dutzende interessierter Gäste zwischen Maggikraut, Meerrettich, Lavendel und Melisse. Die meisten kennen die eine oder andere Pflanze und sind ganz erpicht darauf, ihr Wissen zu ergänzen.
Freude am Thema Gesundheit
Der Garten ist ein Ort der Begegnung zwischen Gästen und Mitarbeitenden, zwischen Gästen und Einheimischen. Im Zentrum steht die Freude an den Heilpflanzen und damit verbunden die Freude am Thema Gesundheit. Wer nicht gut einschläft, darf künftig etwas Baldrian vom Strauch zupfen und sich damit einen Beruhigungstee aufgiessen. Entspannende und aktivierende Teepflanzen stehen zur Verfügung.
Um in Zukunft den Kräutergarten zu beleben, werden einige Gartenkolleginnen mit Damaris Lienhard aktiv tätig sein und mit der Kupferpendelhacke die Erde auflockern. Sie freuen sich auf den erdigen und im wahrsten Sinne bodenständigen Austausch mit ihren Gästen. Im „besten 4-Sterne-plus-Hotel der Schweiz“* wird demnächst auch ein Arzt praktizieren, der sich auf pflanzliche Anwendungen spezialisieren wird.
www.hofweissbad.ch
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